19.09.2018 in Arbeit und Wirtschaft

Einweihung des Zukunftsspeichers der Stadtwerke Halle

 

Halles größte "Thermoskanne" wurde heute offiziell eingeweiht. In zwei Jahren Bauzeit entstand auf dem Gelände des Kraftwerk Halle-Dieselstraßeder "Energie- und Zukunftsspeicher". Er fasst 50.000 m³ Wasser (das sind über 300.000 Badewannen voll) und ermöglicht es, überschüssige Energie die im benachbarten Kraftwerk produziert wurde, zwischenzuspeichern. Das hat den großen Vorteil, dass Schwankungen am Strommarkt ausgenutzt werden können, indem Strom günstig eingekauft und teuer verkauft wird. Auch das Stromnetz insgesamt profitiert: Wenn Sonne und Wind mal nicht scheinen oder wehen, springt der Speicher ein und das Netz bleibt Stabil.

"Zukunftsspeicher" trifft es gut. Ich finde es super, dass die Stadtwerke Hallehier viel investiert und sich für die Zukunft gut aufgestellt haben.

#1000malHalle #94von1000

 

15.09.2018 in Arbeit und Wirtschaft

Tag des Handwerks

 

Zum heutigen Tag des Handwerks hat die Handwerkskammer Halle (Saale)in ihr Bildungs- und Technologiezentrum in Halle-Osendorf eingeladen. Auf dem riesigen Gelände konnte ich gemeinsam mit Wirtschaftsminister Armin Willingmann einen Blick in die Ausbildungsstätten der unterschiedlichen Berufe werfen.

Im Vorhinein fand die Preisverleihung zur AZUBI 4ID Challenge statt, in der Auszubildende aus unserer Region geehrt wurden, die besondere und innovative Ideen im Bereich Digitalisierung entwickelt hatten. Von QR-Codes auf Maschinen, die nach dem Auslesen die zugehörige Betriebsanleitung anzeigen, der Drohne die Zugang zu unzugänglichen Hausdächern für Schornsteinfeger bietet, bis zur App, die den kompletten innerbetrieblichen Ablauf für Mitarbeiter und Kunden vereinfacht und digitalisiert war alles dabei.

Wer denkt, Digitalisierung und Handwerk passen nicht zusammen, der irrt - auch hier macht die Digitale Revolution nicht halt. Umso schöner, dass Handwerkskammer und IHK hier vorne mit dabei sind. Meinen Glückwunsch an die Preisträgerinnen und Preisträger!

 

14.09.2018 in Arbeit und Wirtschaft

teilAuto Halle

 

Heute Morgen habe ich teilAuto in Halle besucht. Die Wurzeln des Carsharing-Anbieters gehen zurück auf den 1992 gegründeten teilAuto e.V., der schon ein Jahr später mit dem Carsharing begann. Heute ist die Firma mit ca. 1000 Fahrzeugen aller Art in Mitteldeutschland vertreten, davon 75 in Halle.

Im Gespräch wurde schnell klar, dass das Carsharing auch heute noch eine Nische in Deutschland ist. Zwar gibt es seit Ende letzten Jahres ein Bundescarsharinggesetz mit vielen guten Ansätzen, es fehlen aber noch die Durchführungsbestimmungen. Ohne die ist es z.B. schwer möglich, Stellflächen auf öffentlichen Straßen für Carsharing auszuweisen.

Auch bei der Elektromobilität gibt es noch einige Baustellen, so fehlt es an ausreichender Ladeinfrastruktur ohne die eine flächendeckende Flotte aus Elektrofahrzeugen natürlich wenig Sinn macht. So oder so finde ich, dass das Carsharing ein Baustein für die Mobilität der Zukunft sein kann. Die Politik muss nur die richtigen Weichen dafür stellen!

#1000malHalle #93von1000

 

15.08.2018 in Arbeit und Wirtschaft

EMI-Projekt

 

Ziemlich genau einen Monat nach der Auftaktveranstaltung des EMI-Projekts in Halle habe ich mich mit der Geschäftsführerin von EPlan consult GmbH, Elena Herrmann, getroffen. Sie und ihr Team haben "EMI" schon in Magdeburg erfolgreich an den Start gebracht. EMI steht hier für "Existenzgründung, Migration und Integration", das Projekt wird sowohl durch Mittel des Sozialministeriums als auch des Europäischen Sozialfonds gefördert.

Vor allem durch eine umfangreiche Existenzgründungsberatung für Migrantinnen und Migranten und ein starkes Netzwerk leistet das Projekt einen Beitrag zur erfolgreichen Integration von Geflüchteten und Zugewanderten.

Vielen Dank für das interessante Gespräch!

#1000malHalle #82von1000

 

11.08.2018 in Arbeit und Wirtschaft

Mitteldeutsches Multimediazentrum #2

 

Von meinem Besuch im MMZ-Halle GmbH am Mittwoch würde ich gerne noch ausführlicher berichten. Denn seit dem Hochwasser 2013, als die Saale so hoch stieg, dass sämtlicher Hochwasserschutz vergebens war und Schäden in Millionenhöhe angerichtet wurden, hat sich hier einiges getan. Das imposante, futuristisch wirkende Gebäude aus Stahl und Glas ist momentan zur Hälfte eine Baustelle. Die vier Untergeschosse werden komplett saniert, umgebaut und vor allem gegen künftige Hochwasser gewappnet sein. Durch Mittel aus dem Fluthilfefonds werden auf dem Areal weitere Gebäude errichtet, ein Parkhaus soll schon Mitte nächsten Jahres eröffnet werden. Im Jahr 2020 soll dann alles fertig sein.

Ursprünglich als Zentrum für junge Unternehmen aus dem Multimediabereich gedacht, siedeln sich mittlerweile viele Star-Ups aus der Digitalwirtschaft an - die Wertschöpfung findet hier nahezu ausschließlich im Internet oder über internetbasierte Technologien statt. Den Geschäftsführer des MMZ, Andreas Nowak, ficht das nicht an, er freut sich über den Zuwachs. Das MMZ ist mit seinen knapp 50 Unternehmen und dem Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaften der Uni Hallevoll belegt, es existiert eine lange Warteliste von Interessenten.

Doch man merkt dem Zentrum weiterhin seine "filmische" Herkunft an, die nach dem Hochwasser wiedereröffneten Studios verfügen über modernste Technik - und die wurde mir beeindruckend vorgeführt. Ich bedanke mich ganz herzlich für den interessanten Rundgang und bin mir sicher, dass man hier trotz mancher Negativschlagzeile in der Vergangenheit auf dem richtigen Weg ist. Und wer weiß, vielleicht entsteht das neue Google oder Microsoft genau hier - in den Räumen des Mitteldeutschen Multimediazentrums in Halle.

 

Sprechstunde

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

auch wenn ich in meiner Rolle als Fraktionsvorsitzende derzeit oft in der Landeshauptstadt eingebunden bin, besteht natürlich auch weiterhin das Angebot einer Bürgersprechstunde. Hierfür bitte ich um eine kurze Terminabsprache mit dem Wahlkreisbüro via E-Mail oder Telefon.

Ich freue mich auf Sie

Mit besten Grüßen

Katja Pähle

kontakt@katja-paehle.de

Tel.: 0345/503030
Fax: 0345/503031

 

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