Landtagsdebatte „Impfen – Ausweg aus der Krise“

Landtagsdebatte „Impfen – Ausweg aus der Krise“

Pähle: Prioritäten beim Impfen sind nachvollziehbar und richtig

In einer Aktuellen Debatte des Landtages von Sachsen-Anhalt zum Thema „Impfen – Ausweg aus der Krise“ hat die SPD-Fraktionsvorsitzende Katja Pähle dafür plädiert, dass Bund und Länder alles tun, um eine Ausweitung der Produktionskapazität für Impfstoffe gegen Covid-19 zu unterstützen, „einschließlich der Weitergabe oder Freigabe von Lizenzen“.

Pähle unterstrich, dass „wichtige und richtige Weichenstellungen“ getroffen worden seien: „Es war richtig, beim Impfen auf einen europäischen Weg und auf internationale Zusammenarbeit zu setzen. Und es bleibt richtig. Niemandem ist im Kampf gegen eine weltumspannende Krankheit gedient, wenn allein in den wohlhabenden Staaten Europas geimpft wird – und wenn sich dann in anderen Regionen der Welt neue Mutationen ausbreiten und das Risiko zu uns zurückbringen. Das Ziel heißt tatsächlich: Herdenimmunität weltweit.“

Es sei auch richtig gewesen, bundesweit einheitliche Prioritäten für die Impfreihenfolge festzulegen, so Pähle weiter: „Ich halte diese Prioritäten für nachvollziehbar und richtig. Man kann davon ausgehen: Wer dennoch über angeblich ,unklare Prioritäten‘ klagt, der ist einfach mit seinem eigenen Platz in der Reihenfolge unzufrieden. Das tatsächliche Problem, das wir jetzt haben, ist, dass akut nicht genug Impfstoff zur Verfügung steht, um schnell von der ersten auch zur Impfung nach der zweiten Priorität überzugehen.“ Die SPD-Fraktionsvorsitzende begrüßte, wie schnell die Infrastruktur fürs Impfen bereitgestellt wurde: ad hoc mit den mobilen Impfungen in Altenheim, Pflegeheimen und Krankenhäusern und dann mit dem Aufbau kommunaler Impfzentren, die in vielen Landkreisen noch durch dezentrale Impftermine vor Ort ergänzt werden. Katja Pähle: „Ich finde, sowohl Ministerin Grimm-Benne als auch den beteiligten Kommunen gebührt nachdrückliches Lob dafür, was hier auf die Beine gestellt wurde, und auch hier gilt: Dass für diese Impfzentren die Termine nicht so schnell vergeben werden können, wie die Betroffenen sich das wünschen, liegt daran, dass für diese individuellen Impftermine dann auch genügend Impfstoff bereitstehen muss.“

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