#136 – Galaxie Neuer Künste

#136 – Galaxie Neuer Künste

Halles Charme lebt oft auch von der Kunst und Kultur der Stadt. Damit gemeint ist nicht nur die Oper und das Theater (quasi die Hochkultur) sondern auch von der Vielzahl an aktiven Bürger:innen die einen Sub- und soziokulturellen Beitrag zu einer Lebenswerten Stadt leisten.
Ich habe mich mit jemanden getroffen, der genau das schon lange macht.

Mike Okay ist Künstler in einem Kunstkollektiv, dass sich vor gut 20 Jahren beim Graffitisprühen kennengelernt hat, die gemeinsam an der Burg studierten und nun sowohl in Halle und Berlin aktiv sind. Neben arbeiten des Kollektivs, wie Fassadengestaltung, arbeitet Mike auch alleine und gestaltet Leinwände.

Seit kurzem hat er ein neues Atelier im Hühnermanhatten „Galaxie neuer Künste“. Hier wird zeitgenössischer Kunst Raum geboten und gemeinsam mit weiteren Aktiven auf dem Gelände eine kleine weitere Insel für Kunst und Kultur in Halle geschaffen. Künstler:innen bekommen die Möglichkeit ihre Werke auszustellen und Mike und sein Kollektiv haben unter der Woche ein Studio, um neue Projekte zu realisieren.

Wir haben lange über seine „Vision“ für Halle geredet, seine Vorstellung der Kunststadt mit der Kunsthochschule. Und ich hab für mich mitgenommen, dass man diese Vision nur unterstützen kann.

Ziel von 1000x Halle ist es ja, ein breites Netzwerk zu erstellen und zur Verfügung zu stellen. Damit werde ich jetzt versuchen Mike in seinem Tun zu unterstützen und ihm bei der Verwirklichung dieser Vorstellung zu helfen.

#135 IVM+

#135 IVM+

Innovation hilft in vielen Bereichen, bringt uns als Gesellschaft oftmals weiter und schafft es zum Teil soziale Ungleichheiten auszugleichen.

Gerade die Gesundheitsbranche braucht durch den Mangel von Fachkräften Innovation. Die Corona Pandemie zeigt wie wichtig ein Gesundheitssektor 4.0 geworden ist, durch verkürzte Wege und effizientere Techniken, kann man der Pflegeneden Zeit und Belastung sparen.

Ein Unternehmen das genau das probiert, ist IVM+ in Halle. IVM+ entwickelt neue Techniken der Telemedizin, damit Anfahrtswege gespart werden können und vor allem Ältere Mitbürger:innen bequem von zu Hause die Diagnose, das Rezept und dann sogar das Medikament bekommen können. Die Verzahnung von Fachwissen, Technik und Infrastruktur findet genau hier statt.

Vor allem der ländliche Raum profitiert von der Ausweitung der Telemedizin, dort wo oftmals Fachärzte fehlen kann die Telemedizin einen Teil leisten, um dieses Fehlen auszugleichen.

Außerdem arbeitet IVM+ immer mehr mit niedergelassenen Ärzten zusammen und schafft damit neben großen Krankenhäusern einen weiteren wichtigen Baustein für eine gute Gesundheitsinfrastruktur. Denn nicht nur in den Krankenhäusern können Operationen stattfinden, sondern auch ambulant beim niedergelassenen Facharzt. Oftmals ist damit auch eine kürzere Zeit verbunden, die man “auf Station” verbringt. Wir haben in den Koalitionsverhandlungen bereits das System der DRGs (also Fallpauschalen) so geändert, dass es einen höheren Anreiz gibt, diese ambulanten OPs stattfinden zu lassen.

Außerdem gehen wir auf Landes- und Bundesebene immer weiter schritte in Richtung Telemedizin. Es ist gut, dass wir dabei Partner:innen wie IVM+ haben, die uns beraten und die notwendige Infrastruktur schaffen. Außerdem ist es für Halle wichtig, solche Unternehmen zu haben, die in die Zukunft blicken und sie mitgestalten.

#134 Saalebulls

#134 Saalebulls

Mit 4 Profi-Klubs kann sich Halle selbstbewusst Sportstadt nennen. Die Saale Bulls – Mitteldeutscher Eishockey Club Halle 04 sind dabei die einzige Mannschaft im schnellsten Mannschaftssport in Sachsen-Anhalt. Der Präsident Daniel Mischner hat mir eindrucksvoll beschrieben, wie sich ein Jahr im Hockey gestaltet und was um die Spiele herum organisiert werden muss, damit der Laden läuft, dazu ist der Verein auch auf die  großer Unterstützung von Ehrenamt und Fans angewiesen, denen auch mein Dank gilt. 2013 hat das Hochwasser die einzige Eissporthalle des Landes so stark beschädigt, dass diese abgerissen werden musste. Nach dem Behelf an der Halle-Messe für eine Saison fanden die Saale Bulls im Sparkassen-Eisdom ihre neue Heimat. Dies sollte auch nur eine Interimslösung sein, wie z.B. an der mobilen Eisfläche erkennbar wird. Der nötige Ausbau des Eisdoms soll hauptsächlich durch Mittel der „Fluthilfe“ des Landes erfolgen. An dieser Stelle unterstütze ich den Verein gern, denn hier geht es um Investitionen, die den Eissport in Sachsen-Anhalt für die Zukunft sichern soll, und gleichzeitig etwas für Energieeinsparungen und Klimaschutz tut. Damit es nicht nur sportlich gut läuft, wie unschwer am derzeitigen Tabellenplatz zu erkennen ist, möchte ich auch Ansprechpartnerin für den Verein in Magdeburg sein. Ich drücke dem Team, der Mannschaft und den Fans die Daumen für einen erfolgreichen Schlussspurt in der Saison.

#133 Twins

#133 Twins

Halle ist eine Stadt, die Innovationen möglich macht. Neben der guten geographischen Lage und starken Infrastruktur ist die Martin Luther Universität ein wesentlicher Faktor für Innovationskraft in der Stadt.

Das zeigt auch die Gründungsinitiative Twins. Twins ist ein Projekt in dem es um Modellierung und Simulation geht. Dabei werden ganze Städte virtuell nachgebaut und geschaut, wie sich verschiedene Veränderungen auswirken. Ein Teilbereich des ganzen wäre zum Beispiel der weitere Aus- und Umbau der Infrastruktur. Sorgt eine andere Ampelschaltung für weniger Stau, wie lässt sich eine bessere Taktung der Bahnen hinbekommen oder wo sind Verbesserungen in der Radinfrastruktur möglich? All das sind Fragen die sich an Hand einer Modellierung und Simulation beantworten lassen.

Aber auch die Frage, wie wir mit kleinen Einschränkungen die Ausbreitung des Corona Virus eindämmen können, beschäftigt diese Initiative, denn ihr Fachgebiet ist die Gesundheitsforschung. In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Epidemiologie an der Martin Luther Universität forscht und entwickelt Twins diverse Modelle zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung.

Twins hat es sich zur Aufgabe gemacht eine smarte Stadt zu entwickeln, dabei Folgen abzuschätzen und allen möglichst viel Komfort und Sicherheit zu bieten. Solche Initiativen werden wir brauchen, um die 2020er Jahre proaktiv gestalten und die technischen Aufbrüche bestmöglich nutzen zu können.

#132: Trendsportring

#132: Trendsportring

Der Trendsportring Halle ist ein Zusammenschluss vieler Sportarten, die oft unter dem Radar laufen. Sei es Bikepolo, Tischfußball oder Jugger. Den Anstoß zu diesem Zusammenschluss kam vor allem über die Skateszene von Halle, die bis heute Teil des Trendsportrings ist.

Was mich erstaunt ist die Arbeitsweise dieses Vereins, denn er arbeitet nicht wie der klassische Verein. Zwar tragen vor allem Ehrenamtliche dazu bei, dass der Verein Angebote machen kann aber diese sind häufig nicht Mitglied. Es ist quasi ein loser Zusammenschluss von Leuten die Lust auf die unterschiedlichen Sportarten haben, aber dennoch oftmals keinen klassischen Mitgliedsausweis besitzen. Gerade in der Arbeit mit Jugendlichen ist das aber ein großer Vorteil, da diese auch ohne “feste“ Bindung an den Verein helfen und anpacken.

In der selben Arbeitsweise ist der Trendsportring nun an einem neuen Projekt dran. Einer Halle, um all diesen Sportarten Platz zu bieten. die Halle entsteht aktuell in der Berlinerstraße, direkt zwischen einem Burgerladen und einem Club. Und zeigt mit dem Ort schon einen kleinen Teil der Vision hinter der Halle.

Diese soll als Freiraum funktionieren, in dem, klar der Sport im Mittelpunkt steht, aber auch rundherum, Angebote entstehen sollen wie Cafes, Veranstaltungen und ein Ort an dem sich der Kiez trifft.

Dieses Ziel ist eins, dass ich sehr unterstützenswert finde und da nahezu 90% der Arbeit von Ehrenamtlichen gemacht wird, kann ich auch nur dafür werben, den Verein zu unterstützen. Denn auch wenn der Trendsportring gute Partner aus der Nachbarschaft und der Gesellschaft hat, helfen ein paar Hände mehr, dabei die Vision von einem „Kiez-Treffpunkt für Alle“, schneller umzusetzen.

Der T rendsportring Halle ist ein Zusammenschluss vieler Sportarten, die oft unter dem Radar laufen. Sei es Bikepolo, Tischfußball oder Jugger. Den Anstoß zu diesem Zusammenschluss kam vor allem über die Skateszene von Halle, die bis heute Teil des Trendsportrings ist.

Was mich erstaunt ist die Arbeitsweise dieses Vereins, denn er arbeitet nicht wie der klassische Verein. Zwar tragen vor allem Ehrenamtliche dazu bei, dass der Verein Angebote machen kann aber diese sind häufig nicht Mitglied. Es ist quasi ein loser Zusammenschluss von Leuten die Lust auf die unterschiedlichen Sportarten haben, aber dennoch oftmals keinen klassischen Mitgliedsausweis besitzen. Gerade in der Arbeit mit Jugendlichen ist das aber ein großer Vorteil, da diese auch ohne “feste“ Bindung an den Verein helfen und anpacken.

In der selben Arbeitsweise ist der Trendsportring nun an einem neuen Projekt dran. Einer Halle, um all diesen Sportarten Platz zu bieten. die Halle entsteht aktuell in der Berlinerstraße, direkt zwischen einem Burgerladen und einem Club. Und zeigt mit dem Ort schon einen kleinen Teil der Vision hinter der Halle.

Diese soll als Freiraum funktionieren, in dem, klar der Sport im Mittelpunkt steht, aber auch rundherum, Angebote entstehen sollen wie Cafes, Veranstaltungen und ein Ort an dem sich der Kiez trifft.

Dieses Ziel ist eins, dass ich sehr unterstützenswert finde und da nahezu 90% der Arbeit von Ehrenamtlichen gemacht wird, kann ich auch nur dafür werben, den Verein zu unterstützen. Denn auch wenn der Trendsportring gute Partner aus der Nachbarschaft und der Gesellschaft hat, helfen ein paar Hände mehr, dabei die Vision von einem „Kiez-Treffpunkt für Alle“, schneller umzusetzen. https://www.trendsportring-halle.de

#131: 8M – Die Sporthalle

#131: 8M – Die Sporthalle

Halle ist seit Jahrzehnten eine Stadt des Boxens, erst letztes Jahr hat der Chemiepokal sein 50-jähriges Jubiläum gefeiert. Deshalb finde ich es gut, dass diese Tradition weitergeführt wird und es in Halle engagierte Menschen gibt, die sich um die Nachwuchsarbeit im Sport kümmern. So wie bei 8M Die Sporthalle, wo die hallesche Boxtradition gehegt und gepflegt wird. Dort hat man den Chemiepokal ein Stück weit wieder erfunden und richtet ihn neu aus: Nächstes Wochenende ist es soweit und nach einer Coronapause im letzten Jahr, findet der Chemiepokal mit Athleten aus der Region und internationalen Gästen wieder statt. Tickets und alle Infos gibt’s auf www.chemiepokal.de!

#130: Passage 13

#130: Passage 13

Vor zwei Jahren hatte das Silbersalz Festival seine Premiere, seitdem hat es eindeutig Spuren hinterlassen. Zum Beispiel in Neustadt: Hier wurde mit der Passage 13 ein toller Ort geschaffen. Ursprünglich „nur“ als Veranstaltungsort für das Festival gedacht, ist die Passage 13 mittlerweile viel mehr als das. Mithilfe von Science2public, ideenHAUS und vielen anderen gibt es hier mittlerweile einen Maker Space, Theaterprojekte, Jugendarbeit, Mathe-Nachhilfe und vieles mehr. Wer die Passage 13 in Aktion erleben möchte, hat bald die Gelegenheit dazu. Ab dem 14. Oktober findet hier im Rahmen des diesjährigen Festivals wieder ein abwechslungsreiches Programm statt: https://www.silbersalz-festival.com/de/node/346

#129: prefrontal cortex

#129: prefrontal cortex

Mit prefrontal cortex sitzt im Designhaus Halle ein besonderes Unternehmen. Hier sieht man sich als eine Art Dienstleister für maßgeschneiderte digitale Konzepte. Das umfasst Beratung zu digitalen Prozessen für Unternehmen, die Entwicklung und Gestaltung von individuell angepasster Software oder innovative Werbung für Digitalaffine. Die drei Gründer haben an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle studiert und mit mittlerweile 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein florierendes Start-Up aufgebaut. Mit Kunden in Deutschland und auf der ganzen Welt hat sich prefrontal cortex zum größten Unternehmen seiner Art in Sachsen-Anhalt entwickelt. Ein wunderbares Beispiel dafür, warum die Förderung von Start-Ups so wichtig ist. Danke für die vielen neuen Einblicke!

#128: Finsterwalder GmbH

#128: Finsterwalder GmbH

Sicher habt ihr schon mal einen LKW mit dem Logo der Finsterwalder Transport und Logistik GmbH auf der Straße gesehen. Aber wusstest ihr auch, dass das Familienunternehmen in Halle und Umgebung 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt? Von hier werden Waren nach Deutschland und ganz Europa transportiert.

Corona war für Finsterwalder ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite gab es starke Zuwächse bei der Logistik für die Lebensmittel- und Baumarktbranche, andererseits Einbrüche bei den Automobilzulieferern. Auch die Schließung von Raststätten samt Sanitäranlagen war zeitweise ein riesiges Problem. Wie bei so vielen anderen Unternehmen auch, wurden aber gute Erfahrungen mit dem Homeoffice gemacht. Vielen Dank für das Gespräch und die Einblicke!

#127: Univations GmbH

#127: Univations GmbH

Seit 2006 kümmert sich Univations als Tochterfirma der Uni Halle um Gründungs- und Innovationsförderung. Was das heißt? Unter anderem sollen gute Ideen aus der Forschung in Unternehmensgründungen übergehen, am Ende enstehen bestenfalls hochwertige Arbeitsplätze und erfolgreiche Firmen. Und wir brauchen uns nicht verstecken. Als Erfolgsgeschichten gelten zum Beispiel Gollmann Kommissioniersysteme oder die Elektrochemie Halle GmbH. Auch wenn nicht aus jeder Gründung das nächste Google wird: Für ein Bundesland wie Sachsen-Anhalt – mit vergleichsweise wenigen großen Industrieunternehmen – ist die Förderung von innovativen Unternehmen unglaublich wichtig!